Endlich ist es soweit! Mir geht es gut und ich bin gestern Morgen, trotz großer Verspätung, glücklich in Cali angekommen!
| Mein erster Blick auf Kolumbien - noch aus dem Flugzeug |
Meine Reise verlief leider etwas unglücklicher als erwartet. Aufgrund einer mehrstündigen Verspätung des Fluges von Madrid nach Bogota, der Hauptstadt von Kolumbien, konnte ich den letzten Anschlussflug nach Cali nicht mehr rechtzeitig erreichen und musste in Bogota übernachten. Die Fluggesellschaft bot aber einen sehr guten Service und stellte ein Hotelzimmer, sodass ich am nächsten Morgen mit immerhin 3 Stunden Schlaf den ersten Flug nach Cali nehmen konnte.
Um 9 Uhr morgens bin ich dann endlich bei den fast 20 anderen Freiwilligen angekommen und war von den bis dahin gesammelten Eindrücken von Cali einfach nur begeistert! Immerhin konnte ich wegen der Übernachtung bei meiner Ankunft, strahlenden Sonnenschein und angenehme 25Grad genießen und aus dem Auto schon mal etwas von der Stadt sehen!
| In den Straßen von Cali |
Die ersten Eindrücke von Cali waren schwüles Wetter, viele Menschen, chaotische Autofahrer und eine unheimlich gemütliche Atmosphäre, die durch die vielen Palmen und Bäume entsteht. Ganz besonders gefallen hat mir das Gefühl, eine vollkommen andere und vor allem interessante Umgebung um sich herum zu haben! Die Wetterumstellung, die anderen Menschen, die schöne Landschaft, aber auch das ganze Chaos und der Lärm!
Kurz nach meiner Ankunft habe ich mich dann mit den anderen Freiwilligen, die größtenteils schon ein paar Tage in Cali verbracht haben, auf den Weg in die umliegenden Supermärkte gemacht und erste Einkäufe erledigt. Das erste was ich mir geholt habe, waren einige der vielen exotischen und wirklich leckeren Früchte, auf die ich mich schon so lange im voraus gefreut habe! Und ich bin ganz bestimmt nicht enttäuscht worden ;)
| Blick aus dem Kloster |
Für die nächsten beiden Wochen werde ich zusammen mit den anderen Freiwilligen aus Deutschland in einem Kloster in Cali wohnen und mich in dieser Zeit auf mein Projekt vorbereiten. Die Klosteranlage ist insgesamt sehr schön. Jeder Freiwillige hat ein eigenes, kleines Zimmer, das obwohl es sehr einfach und bescheiden, zugleich auch sehr angenehm ist. In jedem Zimmer steht ein Bett mit einem darüber ausgehangenem Moskitonetz und ein kleiner Tisch. Ansonsten teilen sich die freiwilligen eine kleine Küche, einen Gemeinschaftsraum und Duschen/WCs miteinander. Die gesamte Anlage ist sehr bescheiden, wie beispielsweise die Duschen, die eisig kalt sind und nur einen kleinen Wasserstrahl geben, ähnlich wie aus einem Gartenschlauch.
| Blickfang auf dem Weg in die Stadt |
Die nächsten Tage hier in Cali werden zunächst organisatorisch verlaufen, da ich noch einige Dinge erledigen muss, bevor es richtig losgeht. Erstmal werde ich einen "Ausländerpass" für Kolumbien beantragen müssen, Versicherungsangelegenheiten klären, ein kolumbianisches Handy besorgen und die nahe Umgebung kennenlernen, wie z.B. Supermärkte, Bankautomaten, etc...
Ansonsten besichtigen wir Freiwilligen schon mal verschiedene Projektstellen in der Umgebung von Cali und bekommen kleinere Aufgaben zugeteilt. Für mich geht es jedoch erst am 4. Oktober los, wenn ich zu dem knapp 1000km entferntem Cucuta fliege, wo mein Projekt und meine Gastfamilie auf mich warten. Bis dahin bleibe ich hier im Kloster in Cali.
Ich bin schon sehr gespannt, wie die nächten Tage verlaufen werden und freue mich darauf, neues berichten zu können!
Toller Bericht. Ich kenne Cucuta, wenn es da nur nicht so verdammt heiß wäre. Viel Glück bei all Deinen Vorhaben. Schaue doch auch einmal im Kolumbienforum unter http://www.kolumbienforum.net vorbei - die große Deutschsprachige Plattform zu allen Themen rund um Kolumbien.
AntwortenLöschenCordial saludo